Henkel- Azubis bauen Lernwerkstatt fürs Dachdeckerhandwerk
Henkel und Söhne wertet Ausbildung mit firmeneigenen Lernraum auf
Wie lassen sich junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk begeistern? Dieser Herausforderung stellt sich die Moringer Henkel und Söhne Bedachungs GmbH mit einem besonderen Angebot für ihre Azubis: einer firmeneigenen Lernwerkstatt.
In diesem Übungsraum sollen die angehenden Dachdecker ab sofort den Umgang mit Material, Werkzeug und Techniken lernen – fernab des Drucks einer realen Baustelle und als zusätzliches Angebot zur schulischen Ausbildung.
Handwerkliche Erfahrung konnten die aktuell vier Auszubildenden verschiedener Lehrjahre schon vor der Einweihung sammeln. Denn sie haben in den vergangenen Wochen die Werkstatt von Grund auf selbst gebaut. In der hohen Lagerhalle des Betriebs haben sie unter Anleitung eine neue Etage, Wände und Decke eingezogen, Fenster und Türen eingebaut sowie Licht und Heizung installiert.
In der fertigen Werkstatt stehen nun fünf Modellstationen bereit, die Einsatzstellen des Dachdeckerhandwerks darstellen. So können zum Beispiel an steilen Dachsparren das Eindecken eines Steildachs geübt werden und an einer Traufe die Montage einer Dachrinne. Es gibt auch Modelle für ein Flachdach, eine Fassade und eine Attika.
Prokurist Jan-Henrik Henkel hat das Projekt betreut und die Auszubildenden angeleitet. „Die Idee war, dass sie das Projekt von Anfang bis Ende selbst planen und umsetzen. Das hat auch mal dazu geführt, dass sie Abschnitte wieder zurückbauen und von Neuem beginnen mussten, aber das gehört dazu“, sagt der Dachdeckermeister.
„Mit der Werkstatt wollen wir unseren Auszubildenden noch mehr Möglichkeiten bieten, sich auf die praktische Prüfung und das Berufsleben vorzubereiten“, sagt Geschäftsführer Timm Henkel. Die Übungswerkstatt solle einen höheren Ausbildungsstandard ermöglichen und mehr Begeisterung für das Handwerk wecken. „Wenn sich Azubis untereinander austauschen und jemand sagt: Ich lerne bei Henkel. Dann wünsche ich mir, dass unser Angebot so gut ist, dass die anderen sagen: Da will ich auch arbeiten.“


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